Nun hat es uns also auch erwischt. Nach den bereits etwas engeren Partien gegen Richen und Schaafheim (beide 2:0 gewonnen), waren wir gegen Reinheim nicht mehr in der Lage, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen, um einen Sieg einzufahren.

Über die gesamten 90 Minuten gesehen war es leider ein enttäuschender Auftritt unserer Mannschaft. Vor allem in Sachen Zweikampf- und Laufbereitschaft blieben wir hinter unseren eigenen Erwartungen zurück. Besonders im ersten Spielabschnitt fehlte uns die Entschlossenheit und Leidenschaft, um den Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Zwar hätten wir durchaus früh in Führung gehen können, jedoch scheiterte A. Sahinyan bereits nach sieben Minuten am Reinheimer Torhüter Burrows. Insgesamt zeigten wir in den ersten 45 Minuten die wohl bisher schwächste Saisonleistung, sodass wir sogar kurz vor der Halbzeit das 1:0 hinnehmen mussten.

Nach der Halbzeitpause verbesserte sich zwar das Engagement unserer Mannschaft, jedoch blieben wir weiterhin spielerisch einiges schuldig. In keiner Phase des Spiels konnten wir unsere technische Überlegenheit ausspielen, sodass wir uns über die gesamten 90 Minuten zu wenig Torchancen herausspielen konnten. Die Möglichkeiten, die zu Toren hätten führen können, wurden entweder nicht konsequent ausgespielt, schwach abgeschlossen oder sie landeten im Abseits des Gegners. Trotzdem gelang es A. Sahinyan, in der 60. Minute aus einer dieser Situationen das 1:1 zu erzielen. Wer nun aber glaubte, dass sich dadurch unsere Mannschaftsleistung stabilisieren würde, wurde eines Besseren belehrt. Reinheim kämpfte aufopferungsvoll und hätte uns an diesem Tag auch fast bezwungen, da sie in der 85. Minute nochmalig in Führung gingen. Das 2:2 fiel in der etwas hektischen Schlussphase des Spiels durch eine Standardsituation. Hierbei sah der Reinheimer Torhüter nicht glücklich aus.

Fazit: Positive Aspekte dieses Spiels waren leider rar. Zu nennen wäre hier das zweimalige zurückkommen nach Rückstand und das Comeback des seit mehreren Wochen ausgefallenen Abwehrstrategen Tim Deumlich. Die negativen Aspekte überwiegen bedauerlicherweise. Vor allem im punkto Laufleistung, Engagement und Zweikampfführungen waren wir nicht an unserem Limit. Jeder der Fußball gespielt hat kennt natürlich solche Spiele. Trotzdem müssen wir davor gewarnt sein und uns hier weiter stabilisieren, um unsere Tabellenführung so lange als möglich zu verteidigen.

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